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stoppgegengewalt

Solidaritätslauf von VIP anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen vom 25. November 2007

Damit wurde ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. In der Öffentlichkeit bekannte Frauen und Männer (VIPs) solidarisierten sich durch ihre Teilnahme mit gewaltbetroffenen Frauen: "Stopp Gewalt gegen Frauen!" laut zu sagen, braucht Mut und ist nicht selbstverständlich!

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Nationale Fachtagung anlässlich des
Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2008:

«Lücken und Tücken. Dialog über die Interventionspraxis gegen Gewalt an Frauen in Ehe und Partnerschaft»



Zürcher Aktionswoche

Mobil gegen häusliche Gewalt vom 19.6. bis 24.6.06

Beratungsstelle Nottelefon Zürich, bif, Beratungsstelle gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft, Castagna, Fraueninformationszentrum (FIZ), Frauen Nottelefon Winterthur, Limita, Mädchenhaus Zürich, Mannebüro Züri, Frauenhaus Violetta, Frauenhaus Winterthur, Frauenhaus Zürich, Frauenhaus Zürcher Oberland, Wen-Do und Amnesty International und ihrem Wohnmobil gegen häusliche Gewalt

Montag, 19. Juni, Rathausbrücke
8.00 - 13.30    In den eigenen vier Wänden. Ausstellung zu häuslicher Gewalt.    

ca. 9.30    Männeraktion: Mach dich stark gegen häusliche Gewalt!
Zürcher Kantonsräte am Power-o-Meter.

Aktion Zürcher Gewaltschutzgesetz
„Wer schlägt, geht“ soll auch in Zürich gelten. Amnesty International und die im Kanton tätigen Frauenhäuser, Beratungs- und Fachstellen begrüssen das Gewaltschutzgesetz und fordern weiterführende Schritte.

Mit Frauenhaus Zürich, Frauenhaus Violetta, Frauenhaus Zürcher Oberland, Fraueninformationszentrum (FIZ), Castagna, Mannebüro Züri, Amnesty International,

Dienstag, 20. Juni, Helvetiaplatz
8.00 – 16.00    In den eigenen vier Wänden. Ausstellung zu häuslicher Gewalt.

Mit Beratungsstelle Nottelefon Zürich, Limita, Castagna und Mannebüro Züri

Dienstag, 20. Juni, Theater Maiers am Albisriederplatz
19.30    Geschlecht und Sexualität – Gründe für Gewalt?
Bar ab 18.00    Gewalt an Frauen und Ausgrenzung von Homo- und Transsexuellen in der türkisch-kurdischen Gesellschaft. Podiumsdiskussion und Filmausschnitte.

Mit AI Frauengruppe Zürich und Queeramnesty

Mittwoch, 21. Juni, Marktplatz Oerlikon       
8.00 – 14.00    In den eigenen vier Wänden. Ausstellung zu häuslicher Gewalt.
       
 Mit bif, Beratungsstelle gegen Gewalt in Ehe und Partnerschaft, Zürich


Donnerstag, 22. Juni, Am Graben, Winterthur
10.00 – 18.00    In den eigenen vier Wänden. Ausstellung zu häuslicher Gewalt.
               
 Mit Frauenhaus Winterthur, Beratungsstelle Frauen Nottelefon Winterthur

Samstag, 24. Juni, Bahnhofstrasse / Rennweg
8.00 – 17.00    In den eigenen vier Wänden. Ausstellung zu häuslicher Gewalt.

    Männeraktion: Mach dich stark gegen häusliche Gewalt!

 Mit den Zürcher Gruppen von  Amnesty International

Gewalt in den eigenen vier Wänden – Kanton Zürich


Im Jahr 2005 musste sich die Polizei im Kanton Zürich mit 1267 Fällen häuslicher Gewalt befassen, 17-mal registrierte sie eine versuchte Tötung.  Manchmal kommt jede Hilfe zu spät und es geschieht hinter heilen Fassaden das Schlimmste: Ein Mann bringt seine Frau, häufig auch die Kinder um. Im Kanton Zürich wurden im letzten Jahr zehn Menschen im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt getötet.

Aber häusliche Gewalt ist nicht nur das, was wir in Statistiken und Medien darüber lesen. Der weitaus grössere Teil der Gewaltausübung geschieht im Versteckten – zermürbend, traumatisierend, zerstörend. Nicht zu vergessen sind die Kinder und Jugendlichen, die in ihren Familien sexuell ausgebeutet oder misshandelt werden.

Die Mitarbeitenden der im Kanton Zürich tätigen Kriseninterventions- und Beratungsstellen sind Tag für Tag mit Schutz- und Ratsuchenden konfrontiert und häufig an den Grenzen ihrer Kapazität. Oft sind alle Betten der vier Frauenhäuser belegt. Auch die ambulanten Beratungsstellen sind immer wieder überlastet. Es ist inakzeptabel, dass viele Institutionen nicht über genügend Ressourcen verfügen. Der Staat hat die Pflicht, Gewalt auch im privaten Bereich zu verhindern. Dazu gehören gut zugängliche Informationen, genügend Beratungsstellen und ein finanziell gesichertes Netz von spezialisierten Schutz- und Betreuungseinrichtungen.

Ganz wichtig ist die Gleichbehandlung aller Personen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind: Frauen, deren Aufenthaltsrecht an das des Ehemannes gebunden ist, dürfen nicht ausgewiesen werden, wenn sie sich von ihrem gewalttätigen Mann trennen.


Gesetze reichen nicht

Häusliche Gewalt ist eine Menschenrechtsverletzung – wir müssen alles unternehmen, sie zu verhindern. Die unterzeichnenden Organisationen und Institutionen fordern: