Stiftungsrat
Dagmar Buchinger:Aus meiner früheren Arbeit als Leiterin Rechnungswesen/Administration bei einer Baugenossenschaft ist mir das Thema häusliche Gewalt bekannt. Seit Dezember 04 bin ich im Stiftungsrat für das Ressort Finanzen zuständig. Durch mein Engagement möchte ich einen Beitrag zum weiteren Erfolg der Stiftung und zu einem langfristigen Bestand der beiden Frauenhäuser beitragen.
Flavia Frei:
Mitglied des Stiftungsrates seit April 2003, also rechtzeitig zur Planung der Veränderungen von Trägerschaft und Frauenhaus Zürich. Ein spannender Prozess, an dem ich gerne beteiligt bin, zumal er sich Erfolg versprechend entwickelt. Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit beim cfd begleite ich Projekte im Bereich Gewalt gegen Frauen in südosteuropäischen Ländern.
Marianne Hochuli:
In meiner langjährigen Tätigkeit bei der EvB (Erklärung von Bern) sowie im Vorstand des FIZ (FrauenInformationszentrum) und des cfd (Christlicher Friedensdienst) beschäftigte ich mich intensiv mit strukturellen Ungleichheiten und Gewalt an Frauen. In einem dreijähirgen Masterstudium "Management für Non-Profit-Organisationen" habe ich meine NGO-Arbeit reflektiert und professionalisiert. Dieses Wissen und meine Erfahrungen möchte ich nun in unseren wichtigen und engagierten Stiftung einbringen.
Lisbeth Sippel:
Seit 1975 beschäftigt mich das Thema Gewalt an Frauen: Zuerst als Mitglied der autonomen Frauenbewegung (FBB), dann während meiner Ausbildung zur Sozialarbeiterin als Gründungsmitglied des Frauenhauses, anschliessend als Mitarbeiterin im Frauenhaus und seit 1988 als Stiftungsrätin. Betroffene Frauen sind immer noch darauf angewiesen, in Notsituationen ausserhalb der Wohnung Schutz zu finden. Obwohl ich als Geschäftsleiterin einer Wohngenossenschaft kaum mehr mit diesem Thema konfrontiert bin, ist es spannend, die Entwicklungsprozesse im Frauenhaus Zürich und neu im Frauenhaus Violetta mitzugestalten.
Veronika Sutter:
Häusliche Gewalt ist enttabuisiert und medientauglich geworden. Das ist gut, birgt aber die Gefahr der Abstumpfung. Was wir oft hören, lässt uns irgendwann kalt. Als Kommunikations-Fachfrau und Journalistin möchte ich dazu beitragen, dass Gewalt gegen Frauen als Thema nicht ad acta gelegt wird. Es sei denn, sie existiert nicht mehr. Mit dem Frauenhaus Zürich bin ich seit bald zehn Jahren verbunden: zuerst als Vorstandsmitglied des Trägervereins und nun mit viel Elan in der Stiftung.
Salome Zimmermann:
Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. In meiner bisherigen Berufstätigkeit als Leiterin Recht bei der Dachorganisation der Wohnbaugenossenschaften setzte ich mich dafür ein, dass es auch gute und trotzdem zahlbare Wohnungen gibt. Wohnen ist für die Frauen, die ins Frauenhaus kommen, noch viel wichtiger. Mit meinem Engagement im Stiftungsrat möchte ich dazu beitragen, dass das Frauenhaus seine Aufgabe nachhaltig und professionell erfüllen kann.
Suna Yamaner:
In der Stiftung möchte ich meine Erfahrungen als Betriebswirtschafterin und Fachfrau für Kommunikation und Konflikte zur Verfügung stellen. Die Gleichstellung von Frau und Mann ist meiner Meinung nach noch lange nicht gewährleistet. Eines der Hauptmittel um diese Ungleichheit aufrecht zu erhalten, sind Gewalt oder die Androhung von Gewalt gegenüber Frauen. Die Situation von migrationserfahrenen Frauen und Kindern liegt mir aufgrund meiner eigenen Biografie besonders am Herzen
Geschäftsführerin Stiftung:
Susan A. Peter; Sozialpädagogin FHS, Kulturmanagerin MAS Uni Basel


